Jan 5, 2012
Gepostet am Jan 5, 2012 | 1 Kommentar
Natürlich ist Wulff ein Opfer. Auch. Und es ist sein gutes Recht, diese Opferrolle einzunehmen und herauszuarbeiten. Daran gibt es nichts zu kritisieren. Christian Wulff darf das.
Das Problem des Christian Wulff liegt weniger in seiner Person und Fehlbarkeit, sondern vielmehr an diesem unsinnigen Amt, das er innehat oder gar haben muss. Dieses Amt hat nur eine Funktion, die Repräsentation.
Woher der plötzliche Anspruch moralischer Über-Integrität kommt, kann nur verwundern. Nun könnte man Argumentieren, dass dieses einzige Funktion dies erfordert und der Mensch, der dieses Amt innehat, besonders toll und moralisch sein muss. Und wenn schon nicht das, dann soll er doch wenigstens so tun können, dass uns seine Schwächen nicht auffallen.
„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger“
Wir hatten schon die größten Pfeifen in diesem Amt. Hat niemanden gestört.
Warum also sollte es uns stören, dass da einer Kredite von Freunden bekommt und mit denen in den Urlaub fährt? Der Wulff hat nur andere Maßstäbe, also reiche Freunde. Für euch springt höchstens ein Kaffee raus. Den nehmt ihr aber ebenso gerne. Bagatelle nennt sich das dann.
Von Journalisten und Presseausweis-Vorteilen wollen wir an dieser Stelle mal nicht anfangen. Ihre Tendenz, Politik zu betreiben, ist in den letzten Jahren gestiegen und diese Tendenz, kann uns nicht gefallen.
Den im Internet tobenden Mob stört das nicht. Hauptsache draufhauen und wenn wir eh schon nix verändern, dann brüllen wir wenigstens einen nieder. Es ändert sich nur nichts.
Ich verlange, dass Wulff bleibt!
Ich will, dass dieser Mensch seine Pflicht annimmt und unsere Gesellschaft repräsentiert. Ich will, dass wir alle wieder und wieder vor Augen geführt bekommen, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Genau das, kann Wulff jetzt endlich tun.
Ich möchte keinen Präsidenten, der mich moralisch läutert und dessen Dreck am Stecken geheim ist. Diese Form des Selbstbetruges ist mir zu wider. Die hohen moralischen Ansprüche an das Amt des Präsidenten zeigen, dass wir als Gesellschaft bisher nur jemanden wollten, der uns erklärt, dass wir ganz anders sind. Jemand, der Hauruck-Reden hält, die wir ignorieren können. Aber wir haben mal darüber geredet.
Das ist bäh. Ich Wulff, ich will Sichtbarkeit oder das Amt soll weg.
Natürlich ist Wulff ein Opfer. Auch. Und es ist sein gutes Recht, diese Opferrolle einzunehmen und herauszuarbeiten. Daran gibt es nichts zu kritisieren. Christian Wulff darf das.
Das Problem des Christian Wulff liegt weniger in seiner Person und Fehlbarkeit, sondern vielmehr an diesem unsinnigen Amt, das er innehat oder gar haben muss. Dieses Amt hat nur eine Funktion, die Repräsentation.
Woher der plötzliche Anspruch moralischer Über-Integrität kommt, kann nur verwundern. Nun könnte man Argumentieren, dass dieses einzige Funktion dies erfordert und der Mensch, der dieses Amt innehat, besonders toll und moralisch sein muss. Und wenn schon nicht das, dann soll er doch wenigstens so tun können, dass uns seine Schwächen nicht auffallen.
„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger“
Wir hatten schon die größten Pfeifen in diesem Amt. Hat niemanden gestört.
Warum also sollte es uns stören, dass da einer Kredite von Freunden bekommt und mit denen in den Urlaub fährt? Der Wulff hat nur andere Maßstäbe, also reiche Freunde. Für euch springt höchstens ein Kaffee raus. Den nehmt ihr aber ebenso gerne. Bagatelle nennt sich das dann.
Von Journalisten und Presseausweis-Vorteilen wollen wir an dieser Stelle mal nicht anfangen. Ihre Tendenz, Politik zu betreiben, ist in den letzten Jahren gestiegen und diese Tendenz, kann uns nicht gefallen.
Den im Internet tobenden Mob stört das nicht. Hauptsache draufhauen und wenn wir eh schon nix verändern, dann brüllen wir wenigstens einen nieder. Es ändert sich nur nichts.
Ich verlange, dass Wulff bleibt!
Ich will, dass dieser Mensch seine Pflicht annimmt und unsere Gesellschaft repräsentiert. Ich will, dass wir alle wieder und wieder vor Augen geführt bekommen, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Genau das, kann Wulff jetzt endlich tun.
Ich möchte keinen Präsidenten, der mich moralisch läutert und dessen Dreck am Stecken geheim ist. Diese Form des Selbstbetruges ist mir zu wider. Die hohen moralischen Ansprüche an das Amt des Präsidenten zeigen, dass wir als Gesellschaft bisher nur jemanden wollten, der uns erklärt, dass wir ganz anders sind. Jemand, der Hauruck-Reden hält, die wir ignorieren können. Aber wir haben mal darüber geredet.
Das ist bäh. Ich Wulff, ich will Sichtbarkeit oder das Amt soll weg.
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Es geht gar nicht darum, dass ein BP unfehlbar sein muß darum geht es nicht. Eines ist bei der Diskussion aber unbestritten und m.E. das eigentliche Ärgernis. Herr Wulff hat mehrfach nicht die Wahrheit gesagt und dazu will er einfach nicht wie ein Mann geradestehen. Ich bin sicher, hätte er von Anfang an alle Karten auf den Tisch gelegt und nicht wie gestern in der “Man” Form sondern in der “Ich” Form geredet und ehrlich zugegeben die Unwahrheit gesagt zu haben und dafür öffentlich um Verzeihung gebeten, dies hätte das Volk in Mehrheit akzeptiert und er hätte eine 2. Chance verdient und auch bekommen. So aber geht es nicht nur um “Fehler in der Sache”, sondern um seinen Charakter, wobei er zwar Andere oft moralisiert hat,sogar ein Buch über die Wahrheit hat er geschrieben, aber selbst wird er dieser Moral in keiner Weise gerecht. Dabei würde ein Schuldeingeständnis ihn ja befreien. Er bekäme ja die Barmherzigkeit, die er jetzt auf einem so falschem Wege erheischt. Weil er aber nicht ehrlich ist, wäre deshalb sein Rücktritt das Einzige was noch der Anstand gebieten würde. Nicht das Volk und die Medien haben das hohe Amt beschädigt, dies hat Herr Wulff selbst getan.
Die weise alte Bibel sagt dazu: “Wer seine Schuld leugnet, dem wird es nicht gelingen. Wer sie aber bekennt und davon lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.”
Es ist eigentlich ganz einfach und kostet nur den falschen Stolz.