Kristina Köhler: Rehabilitiert sie erneut! (Ich wars)
Es war nachts.
Nachts mag ich. Kristi schlief.
Ihr süßes Schnarchen massierte mein Trommelfell. Vermutlich war ich deswegen wach.
In meinem Kopf spulte „Ein kleiner versteckter Weg“ von Lys Assia ab. Seit sie Ministerin ist, geht es mir wie Carla Bruni, dachte ich leicht verärgert.
Hach Carla…
Gestern habe ich mit meinem Freund Thilo telefoniert. Der Clou an Thilos letztem Rechenbeispiel wurde bis heute übersehen. Diese Migranten, die machen uns ja nicht nur durchschnittlich dümmer, sie suggerieren uns dadurch auch noch, dass unsere, im Vergleich besseren Kinder, klüger sind, als sie eigentlich sind. So kann man bei Pisa doch gar keine Chance haben!
Thilo und ich sind uns eigentlich immer einig. Nur einmal nicht. Da behauptete Thilo doch glatt, dass er anhand der Falten an Kristis Händen ausgerechnet habe, dass sie eigentlich schon 36 ist! So ein Arsch! Da war ich empört, über diesen Thilo!
Da muss man was tun, dachte ich! Zum Wohle von uns allen, natürlich.
Kristi ist kompliziert, also sparsam. Sie mag die Reporter von der BILD nicht bestechen, um unsere Affäre geheim zu halten. Ich komm deswegen immer zum Abendessen und dann streuen wir ihrem Mann Schlafmittel ins Essen.
Sie nascht heimlich, ich weiß das!
Nachdem ich ihn dann endlich in die Besenkammer gestellt hatte, schlief sie schon.
Was sollte ich denn tun? Dieses Referentendings lag da so rum… Und mal ehrlich, so groß ist der Unterschied zwischen „Reiche besteuern“ und „Armut verteuern“ nun auch wieder nicht.
Außerdem habe ich telefonische Rücksprache mit Thilo gehalten und er hat mir versichert, so sicher wie man in der von Statistiken getriebenen mathematischen Ökonomie eben sein kann, dass wir damit eh nur die Migranten treffen.
„Sonst bekommt hier doch eh keiner mehr ein Kind!“ hat er gesagt.
Der viel größere Skandal ist eh, dass diese Dorothee Bär den Koalitionsfrieden gebrochen hat und gegen meine Kristi schoss! Wer regt sich denn darüber auf, in dieser manipulativen Medienlandschaft? Gar keiner! Da heißt es dann später wieder, dass die Angie ihren Laden nicht im Griff hat.
Empörend dieses Verhalten, unerhört! Ist das etwa gerecht gegenüber jenen, die dieses Land zum Wohle aller Eliten reformieren wollen?
