Flattr-Einnahmen 2012-04
| Sache: | Klicks: | Einnahmen: |
|---|---|---|
| MH120480 on Flattr | 1 | €3.31 |
| Julia Schramm | 1 | €0.25 |
| LQFB: Der Euro bleibt | 1 | €0.06 |
| Flattr Gebühr von 10 % | - €0.36 | |
| Total sum for 3 things flattred by 3 unique users | €3.26 |
Danke.
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| MH120480 on Flattr | 1 | €3.31 |
| Julia Schramm | 1 | €0.25 |
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Danke.
Es gibt Dinge, die bauen sich über Jahre auf. Und sie sind penetrant.
Ich erwähne beispielsweise ganz gerne, was für seichten Mist Sascha Lobo “mal wieder” von sich gegeben hat. Nicht erst seit gestern, seit Jahren. Und dabei gibt es meist ein und die selbe Reaktion:
a) Sascha Lobo ist ein netter Kerl
gefolgt von
b) Sacha Lobo hat x oder y bezahlt.
Niemand kommt bei dieser Argumentation auf die Idee, dass ein Selbstdarsteller sich auch über das Bezahlen von Dingen selbst darstellt.
Notiz: Eine Ähnliche Wahrnehmungsstörungen ist bei Opfern von Finanzmarkt-Betrügern zu beobachten.
Mit den Piraten nähern wir uns dem Untergang des Abendlandes. Ich hielt das immer für eine Floskel, bis mir die dauerhaft kranke Berichterstattung der Leistungsschutzrechtler über das Internet unterkam.
Da gibt es Medienmenschen, den fällt euphorisch auf, dass Blogger die zahlreichen Möglichkeiten des Internets nutzen. Oder, analog zur Klickstrecke, seitenfüllende Wiedergaben von Tweets. Besser noch: Erst die Tweet-Zusammenstellung per Artikel und diesen dann noch mal als Klickstrecke wiederwerten.
X sagte jenes, während Y dahingehend lästerte. Nicht zu vergessen Z, die alles in einem Tweet vereinbarte. Doch erst A war in der Lage das Alphabet abzurunden.
Das nennt sich Journalismus. Dafür bekommen diese Menschen Geld. Ich meine: Für solchen SCHROTT!
Keiner jener dieser ist von allein auf die Idee gekommen, mal in dieses Internet reinzuschauen. Erst die Piraten und ihr aufmerksamkeitsheischendes Dasein, hat diese Horde an dilettantischen Öffentlichkeitsökonomen zu uns gebracht.
“Integriert Euch!”, möchte man rufen, wäre es nicht etwas, was man nicht mal mehr doch mal sagen dürfen müsste.
Wir können diese niveaulosen parallelgesellschaftlichen Strukturen, die selbst Facebook-Gruppen noch unterbieten, nicht dulden.
Ach übrigens: Privat sind die alle ganz nett und ich zähle auch welche zu meinem Freundeskreis. Ich bin also in keiner Weise medienphob.
Ich tue mich immer etwas schwer, wenn es darum geht Wirtschaftsbücher zu rezensieren.
(Das Bild ist mit einem Amazon Reichmacherlink verknüpft, der speziell für mich entworfen wurde!)
Der Grund ist banal: Sie bieten meist ultimative Lösungen für komplexe Systeme an. Komplexe Systeme sind jedoch nicht deswegen Komplex, weil wir ihre Funktionsweise schwer durchdringen. Sie sind komplex, weil sie Rückkoppelungen unterliegen. An dieser Stelle hört es meist auf, mit der Lösung, auch wenn sie hier beginnen müsste.
Vor nicht allzu ferner Vergangenheit glaubte man beispielsweise, dass es Gene für Dinge gibt. Einfach mal ein Gen an oder ausschalten und schon wird der betreffende Mensch zum Nichtraucher.
Natürlich weiß man (!) mittlerweile, dass dem nicht so ist. Nur glauben mag es nicht jeder, weswegen wir in den Schlagzeilen auch heute noch solcherlei simple Funktionsweisen unseres eigenen Körpers vorgegaukelt bekommen. Das Anti-Fett-Gen scheint hierbei besonders beliebt.
Mit Geld ist es ähnlich. Der Zugang zur Geldtheorie kann angenehm gestaltet werden. Nur wird sich ein jeder darin verlieren, der versucht tiefer zu dringen. Wir wissen nur, dass wir nichts wissen und wir wissen zum Teil, was so gar nicht funktioniert. Beschränkungen funktionieren so gar nicht.
Das grundsätzliche Problem jeder Form von Geldtheorie ist, dass sie zwar als übergeordnetes Handeln angesehen werden kann, sie aber nicht den Gott-Status innehat. Wer Geldmengen steuert, steuert nicht ihre komplette Bewegung in einer vorliegenden Absicht, sondern den Teil dessen, was sie weiß. Die große Unbekannte sind im Regelfall von Lobbyismus geschaffene Schlupflöcher im Regelwerk oder auch atypisches, sprich unerwartetes, Verhalten von Konsumenten, Produzenten oder ähnlichen Gsellen.
Beim Lesen von Patrick Bernaus “Euro Tsunami” wird sich der thematisch ungeübte Leser über den Zugang freuen. Dazu trägt der Zeitungs-Artikel-Stil des eBooks bei, der dann jedoch auch schnell an seine Grenzen stößt.
Und natürlich: Inhaltlich können wir einmal mehr streiten. Der Autor ist deutsch. Man spürt ihm regelrecht die Angst vor der Inflation an, die er zwar nicht im Geldbeutel der Haushaltskasse spürt, aber bei Aktien und Immobilien sprießen sieht.
Schuld ist gemäß dem Zeitgeist das Gebaren der Notenbanken. Und das Angstgespenst lautet Japan. Das große Thema liegt also nicht fern:
1 Billionen Euro für die Banken gab die EZB bis Januar 2012 aus. Es handelt sich hierbei um Geld zur Refinanzierung. Also Geld, was die Banken ohnehin gebraucht hätten. Sie besorgen es sich im Regelfall nur bei anderen Banken und nicht bei der EZB.
Da Banken renditeorientiert arbeiten, können sie nur schlecht nein sagen, wenn es unbegrenzt Geld zu variablen 1% gibt. Die Rechnung läuft dann im groben wie folgt:
a) Erwartete Zinsentwicklung mit Zeitschiene
b) Risikoerwartung für diese Zinsentwicklung
c) Finanzierungsbedarf
Es endet in einer Mischkalkulation. Und deswegen gab es seitens der EZB auch zwei dieser Angebote. Beim ersten Angebot reihten sich die notleidenden in die Schlange der Bittsteller ein, beim zweiten Mal schlugen auch die gesunden Institute zu. Es ist ein Krisenmechanismus, dessen geschaffenes Geld primär nur für Banken gedacht ist.
Beim “Euro Tsunami” werden daraus inflationäre Geschütze, die uns tendenziell bedrohen. Daran mag auch die Wortwahl der EZB schuld sein, die dem Vorgang das Siegel „Dicke Bertha“ verpasste. Was nicht einer gewissen Komik entbehrte, denn trotz der Beliebtheit des Geschützes stellte sich gegenüber seinem ursprünglichen Einsatzgebiet eine schwache Wirkung heraus.
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Instrumenten kann man sicher besser darstellen. Und Kriegsprosa scheint mir in unseren postheroischen Gesellschaften generell ein zweischneidiges Schwert zu sein. Dennoch passt das Beispiel sehr gut zur Darstellung der potenzierten, diffusen Angst des Autors. Er geht in der Folge soweit zu empfehlen gegen eine Inflation zu handeln, die vermutlich kommen könnte, von der er aber auch sagt, dass sie nicht zu kommen braucht.
Allein der Angst wegen, so das Fazit, solle nun gehandelt werden.
Der Leser bleibt ratlos zurück. Ist Patrick Bernau ein Pirat, der alles anders machen will, weil Piraten alles anders machen wollen? Oder drückt er die Angst einer gesellschaftlichen Schicht aus, der bei all dem einfach „unwohl“ ist?
Rein gefühlt möchte man antworten: „Angst war noch nie ein guter Ratgeber.“
Dennoch: Ich bin neugierig. Ich möchte mehr über diese Angst erfahren. Die Hyperinflation vergangener Tage ist mir als Grund zu wenig.
Ich glaube ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ganz wenige Menschen, die ein positives Verhältnis zu Julia haben. Sie spaltet nicht nur die Gemüter, sondern sie erzeugt regelrechten Hass. Und zwar bei Menschen, deren Intelligenz zumindest ansatzweise in die Nähe der meinen gelangt. Im Sinne einer Differenzierungsintelligenz ist das mitnichten so.
Pathetisch formuliert: Julia gehört zur Familie.
FAZ-Gate
Freitag gab es in der FAZ einen Artikel über Julia. Und es gab eine Gegendarstellung. Natürlich meldete sich auch Malte Welding, der, nachdem er Julia eine „psychische Störung“ attestierte, nicht umhin kam, nun noch einmal nachzupfeffern. Wer einen Blog-Opa sucht, könnte ihn in den Kommentaren bei Malte Welding finden.
Der Meinungsartikel des FAZ-Feuilletons war wohl platziert, am Werktag vor der Wahl zum BuVo der Piratenpartei. Natürlich hat Frank Lübberding recht, wenn er zu mir sagt:
@mh120480 “wer würde fragen, was ich gegen Guido Westerwelle habe oder gegen Christian Wulff?” Denke, bringt die Sache auf den Punkt.
— f.luebberding (@luebberding) April 27, 2012
Niemand. Das Zitat stammt von Malte Welding. Der mit den „psychischen Störungen“ und ich habe danach gesucht, aber nirgends eine Quelle gefunden, der nach Malte Welding in dieser Art und Weise über einen Politiker einer großen Partei geschrieben hat.
Es hat eine gewisse Tragik für den recherchefreudigen Journalisten Lübberding, wenn er sich solche Zitate zu eigen macht, da der Zusammenhang nur klar wird, wenn man die ganze Geschichte kennt. Tragisch, weil es uns, als Lesern offenbart, mit wie viel Wasser diese extra dafür bezahlten Menschen kochen. Sie nehmen, was sie brauchen, um ein Weltbild zu bauen, welches einfach nur dem ihren entspricht.
Damit hat Lübberding unfreiwillig sehr gut illustriert, was Melanie Muehl in dem Artikel über Julia tat. Doch das reichte ihm nicht, denn es muss ja auch übergeordnet gerechtfertigt werden. Man tut es für die gute Sache.
@TeraEuro @mh120480 @egghat Frau Schramm will Karriere machen. Kein Problem. Es geht aber bei @laprintemps um den Typus des Karrieristen.
— f.luebberding (@luebberding) April 27, 2012
@mh120480 Es geht nur um die öffentl. Person @laprintemps. Wer sie privat ist, kann ich nicht beurteilen. Die Öffentliche schon. — f.luebberding (@luebberding) April 27, 2012
Es wird niemand persönlich angegriffen, denn es geht um ein übergeordnetes ich, das vollkommen losgelöst vom persönlichen agiert. Ein Karriere-Ich und ein Privat-Ich. So ist der Kern dieser Argumentation, der die Bösartigkeit eines, dieses, Artikels erst möglich macht.
Immer wenn es Frühling ist, kochen die Gemüter hoch.
Da wird mir in diesem Google+ erklärt, dass „Eigentum als Menschenrecht“ ein Ausdruck dafür ist, dass es uns zu gut geht. Aber erst, nachdem unreflektiert auf die grüne Kulturtante eingedroschen wurde. Und ich weiß ja nicht, wie es weniger wissenden Menschen wie meinem einen so ergeht, aber den Schutz meines bescheidenen Eigentums messe ich durchaus einen Wert bei.
Die Beschäftigung mit Krisen aller Art zeigte zumindest mir eines: Der Staat greift zu, wenn er es benötigt. Sei es durch Zwangsanleihen oder Konfiszierung der letzten Werte. Eigentum als Menschenrecht ist eines der grundsätzlicheren Errungenschaften unseres europäischen Rechtsstaates.
Ja, es ist kompliziert. Ob man bei dieser Thematik (hätte der Leser doch nur den Link geklickt) nun die Menschenreche bemühen kann, zählt zu den interessanteren Aspekten. Hier beginnt die Diskussion in einer ausdifferenzierten Gesellschaft erst interessant zu werden, denn es steht auch die Frage im Raum, ob die Leichtigkeit einer Tat den Akt der Tat als solches schmälert. An dieser Stelle kommt so gut wie alles zusammen, was wir als Gesellschaft an Selbstverständnis zu verteilen haben. Da muss es auch mal kompliziert sein.
Kaum besser geht es bei Netzpolitik.org zu. Da wird mal kurzerhand die Brand Eins als komplett unseriös und nicht vertrauenswürdig hingestellt, weil ein dortiger Kommentar nicht in das Weltbild des Lesers Beckedahl passte.
Ebenso meisterlich geht es kurz darauf weiter. Updates helfen über die gröbsten Schnitzer hinweg.
Ich mag diese unreflektierte Art und Weise nicht, bei der Dinge vermischt werden die nicht zusammengehören. Das ist ein Beißreflex, den ich bei Medien auf dem absteigenden Ast beobachtet habe. Aktuell bspw. die Weltwoche, die nach einem ähnlichen Muster gegen ihre Bedeutungslosigkeit kämpft.
Ob Innenminister Friedrich gegen seine schwindende Bedeutung kämpft, weiß ich nicht. Sein Kanon mit Kauder, von wegen der Islam gehöre nicht zu Deutschland, ist jedenfalls unerträglich im Einklang mit der dahinter hängenden Ideologie. Kauder vor dieser Islamkonferenz, Friedrich bei der Letzten. Und was kommt bei eben jenen dann als Fazit heraus? Integratives irgendwie nicht. Verbände bekennen sich zu Einzelteilen des deutschen Gesetzes, was per se suggeriert, dass die nicht genannten Teile nicht anerkannt wurden.
Menschen gehören zu Deutschland möchte man rufen, wenn es nicht Menschen wären, die Deutschland überhaupt erst definieren würden. Verbleibt zu hoffen, dass es irgendwann mal alle miteinander treiben und die Menschheit ebenso rund wird, wie die Erde es nicht ist.
Das würde vielleicht auch manchen Politiker entkrampfen. Bevorzugt bei diesen Spinnern von der Piratenpartei, die ihren Wahlkampf ernsthaft damit führen sich zu versichern, dass sie so sehr gegen rechte Gesellen und Ansichten in ihren Reihen sind, dass sie definitiv nichts dagegen unternehmen werden, außer ein paar offene Briefe zu formulieren.
Wie unpolitisch diese Partei ist, in der ich Mitglied bin, erkennt man nicht zuletzt daran, dass sie nicht in der Lage ist, Symbolpolitik zu betreiben. Wenn man aus welchen Gründen auch immer einen Bodo Thiesen nicht rausschmeißen kann, dann tut man es eben trotzdem. Dann wird das anderweitig geklärt und derweil wird er schon genug Blödsinn erzählen, der es erlaubt ihn rauszukicken. Das kann er nämlich ausgezeichnet.
Aber wir wissen ja nun, warum das alles kein Problem ist.
Und irgendwie scheint es dann doch wieder sehr zeitgeistig. National denken, Grenzen ziehen, abgrenzen, kontrollieren. Am Ende steht Friedrich und er sieht gar nicht mal so anders aus wie der frische Wind, der durch unsere Parteienlandschaft wehen soll.
Der frische Wind nämlich will nicht kontrollieren, er will vermassen. Warum? Weil er es angeblich durch das Internet einfach machen kann. Die Folge ist nur, dass der frische Wind sich dadurch im Anspruch einer Gesellschaft wähnt und vergisst: Eine Partei ist eine Partei. Eine Partei ist nicht die Gesellschaft. Eine Partei die Gesellschaft sein will? Ich bekomme bei dem Gedanken Bauchschmerzen.
Ich frage mich an dieser Stelle ernsthaft, ob diese Partei und ihre willfährige Presse auch nur ansatzweise ein intellektuelles Konstrukt zu dieser Thematik zu bieten haben. Liquid Feedback ist ein Tool und kann es ja kaum sein. Mehr Antwort finde ich aber nicht auf die Frage danach, welche Konsequenz das hat. Was uns dazu führt, dass jene Partei, die Gesellschaft sein will, es auch selbst entscheiden will. Nur eben ohne die Gesellschaft zu sein.
Die Tyrannei der Masse ist nicht umsonst kein neuer Begriff. Scheinbar müssen wir nur im Internet alles komplett neu aushandeln, was wir als Gesellschaft bereits entschieden haben. Nur mit wem, das mag niemand so genau definieren. Die zunehmend dogmatisch werdenden Lobbyisten der angeblich guten Sache sind es hoffentlich nicht.
Das ist so ein bisschen wie gegen Kristina Schröder sein. Man mag sie nicht, man hat andere Ansichten und das will man bekunden. Das funktioniert wunderbar, wenn man sich trifft und ihre Buchpräsentation trollt. Doch sobald man sich im Internet zusammenfindet, weiß man auch nicht mehr so recht, wo es hingehen soll. Dann muss eine Unterschrift unter einem suboptimalen Text reichen. Hauptsache man ist da. Wir und die.
Momentan läuft die Abstimmung zu einer von mir initiierten Spontanintiative im Liquid Feedback:
Der Hintergrund war und ist, dass es in der Piratenpartei einen kleinen, aber lautstarken, Personenkreis gibt, aus dem heraus ständig erneut die Diskussionen über die Abschaffung des Euros nach oben gebracht wird.
Sei es durch leicht veränderte Anträge im Liquid Feedback, erfinden immer neuerer Formen von Regionalwährungen oder das regelmäßige Penetrieren von Mailinglisten und Mumbleräumen.
Mittlerweile geht es soweit, dass diese Menschen unter dem Banner der Piraten an diversen Konferenzen teilnehmen, die man, nett formuliert, als Zusammenkunft von Verschwörungstheoretikern bezeichnen könnte. Die Probleme diesbezüglich fangen dann an, wenn man in die Tiefe der Redner und Initiatoren schaut um festzustellen, dass eine Abgrenzung nach „rechts“ nicht stattfindet sondern eher Tendenz ist.
Die im Wahlkampf befindlichen Piraten aus Schleswig-Holstein luden dann konsequenterweise den Euro-Gegner und bekennenden Nord-Euro-Befürworter Dirk Müller zu einer ihrer Veranstaltungen ein. Nebst Bezahlung für Müller, gab es auch etwas Liebe für die Partei, die dann umgehend verwertet wurde. Dies unter Mithilfe des Buvo-Beisitzers Matthias Schrade, der wieder für dieses Parteiamt kandidiert.
Im Vorfeld des BPT11.2 beschäftigten wir uns bereits mit dieser Thematik des Nord-Euro. Steven Maass, unter Beihilfe von Matthias Schrade, nahmen Kontakt mit Frank Schaeffler von der FDP auf und versuchte dann dessen FDP-Antrag, entgegen dem Euro, auf dem Parteitag der Piraten zu platzieren und darüber Abzustimmen. Einer Diskussion stellten sich beide im Vorfeld nicht. Ein übergeordnetes und dokumentierendes Gedankenstück zur Thematik habe ich seinerzeit formuliert. Zur Antragsstellung wurde der Antrag dann glücklicherweise zurückgezogen.
Das ist ein Teil der Vorgeschichte, die irgendwann zu diesem Einzeiler führte, der nun tatsächlich auch noch zur Abstimmung steht. In dieser Kürze ist es eine Grundsatzentscheidung. Was war was wird hat es passenderweise umschrieben mit:
Spanien macht mehr Schulden? Griechenland mit Staatsbankrott? Wie lösen wir die Probleme Europas? Das wissen wir noch nicht, aber hier kannst du dafür stimmen, dass jeder Lösungsvorschlag am Euro und der Euro-Zone als gemeinsamen Währungsraum festhalten soll.
Ich möchte an dieser Stelle auch nicht die möglichen Lösungswege diskutieren, sondern einfach nur für diese Grundsatzentscheidung werben. Sie schließt sich konsequent an dem vom BPT11.2 beschlossenen „Piratenappell pro Europa“ an, ohne jetzt bereits auszugestalten.
Und das ist wichtig: Die Ausgestaltung Europas ist eine Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Sie ist ohnehin im Fluss und ein überparteiliches Thema. Um diesbezüglich agieren zu können, braucht die Partei einen Grundkonsens.
Zu diesem gehört mE das generelle Bekenntnis zu Europa ebenso wie zu seiner Währung.
Über die Ausgestaltung Europas nehmen wir dann Einfluss auf die Ausgestaltung und Bedingungen der Währung. Verändern also den Status Quo. Dieses Ziel soll hiermit manifestiert werden.
Allgemeine Informationen
Recht umfangreiche und generelle Informationen zum Euro lassen sich bei Wikipedia, dem BMF oder der ECB finden.
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